Smoke Fairies LIVE – 11.09.14 – Feierwerk München

Schon mal in eine Band verliebt gewesen? Aber sicher 🙂

Mir scheppern jedenfalls die Schmetterlinge durch den Bauch, wenn ich die zarten wie kraftvollen Stimmen von Katherine Blamiere und Jessica Davies vernehme. Nachdem ich nun alle Alben an mich gerissen, und verzweifelt versuche die äußerst raren Singles des Blues-Folk-Duos in meine Sammlung aufzunehmen, erschien es auch selbstverständlich Smoke Fairies mal live zu genießen.

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Das Glück war mir hold, und so konnte ich am 11.09. zusammen mit meinem Lieblingsdude in München Zeuge eines genialen Konzerts werden. Wie so oft bei Geheimtipps war die Halle leider nur mäßig mit schätzungsweise 50-70 Personen gefüllt. Zwar hätten diese talentierten Musiker weitaus mehr Publikum verdient, doch hat so ein kleiner Clubauftritt mit viel Nähe zu den Bandmitgliedern ja auch was.

Während nun The King Of Cons die Wartezeit mit seinem hörenswerten Talent versüßte, begann sich nicht nur meine innere Vorfreude zu vervielfachen, sondern auch meine Fragen, ob ich denn meine Favoriten zu hören bekomme, wie denn nun einzelne Songs umgesetzt werden, und wie sich der ungewöhnliche Sound in der doch recht kleinen Kranhalle denn entfalten wird. Meine Antwort bekam ich, als die beiden Damen mit ihren drei männlichen Unterstützern die Bühne eroberten und den ersten Song „Shadow Inversions“ über uns niederprasseln ließen.

Völlig hinweggerafft von dieser Power hängelte ich mich von Song zu Song, mich ständig fragend, ob ich denn in20140911_215254 einem wundervollen Traum gefangen sei. Ohne die komplette Setlist abzuarbeiten (siehe hier -> setlist) kann ich nur sagen, dass die vielseitige Songauswahl keine Wünsche offen ließ – zumal es die Smoke Fairies verstehen, ihre Lieder live zu präsentieren. Wer nämlich befürchtet, die eher ruhigen Songs könnten keine Stimmung einheizen, darf sich beruhigen. Die unterstützenden Musiker leisten hervorragende Arbeit und geben grade mit Bass und Schlagzeug den Songs ganz frischen Schwung.

20140911_215250Völlig von den Socken gerissen hat mich so auch die Liveversion von „Hotel Room“. Der einzige Song, den ich nicht augenblicklich erkannte, da er mit langsamen und stark verzerrten Gitarrentönen beginnend, das Tempo des Songs erheblich drosselt, um dann plötzlich in einen Rocksong überzugehen, der sich mit herrlich fuzzigen Gitarrensolo die Gehörgänge des Publikums ordentlich durchpustete.

Wie dieser Abend also zeigte: Fans wurden klanglich zu 100% erfüllt, während Interessierte zu Fans wurden. Danke, ihr wundervollen Feen!

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