5 Albums that changed my life

Inspiriert von einer Zusammenstellung von fünf Alben, welche nach eigener Angabe das Leben des Katatonia- und Bloodbath-Gitarristen Anders Nyström verändert haben, habe ich mir Gedanken gemacht, ob es auch für mich derartige musikalische Meisterwerke gibt. Natürlich gibt es die. Ich fange am besten mal ganz vorn an:

Als ich noch ein junger Flouzy war, war mein Musikgeschmack sehr von den Klängen beeinflusst, die aus der Stereoanlage meines Bruders strömten. Wenn wir also nicht am Freitag Abend die neuesten Hits aus dem Radio auf Kassette  aufnahmen, gab es auch die eine oder andere CD aus dem Hip-Hop-, Elektro- und Drum’n’Bass-Bereich, die ich mir zu Gemüte führte. Mein Bruder hatte auch eine kleine Reihe von Indierock-Scheiben, z.B. von Bands wie Muse,  Hoobastank oder Incubus. Ich kann es nicht mehr genau sagen, aber ich denke schon damals konnte ich einen leichten Hang zu bodenständiger Gitarrenmusik ausmachen, und so gab es den verhängnisvollen Tag, als ich meine erste Rock-CD kaufte. Es war ein Flohmarkt auf dem Pfarrfest (!!), wo ich All Ages von Bad Religion entdeckte. Auch wenn ich mich mit dem Grundprinzip der Band vor allem heute nicht mehr wirklich identifizieren konnte, hör ich immer wieder gern in diesen melodischen Punkrock rein, der meinen Weg in Richtung Rock und Metal wirklich sehr geprägt hat.

Die ersten Schritte waren getan, aber dennoch war ich noch sehr in der Schiene der elektronischen bzw. auch populären Musik. Dies änderte sich, als mir ein guter Kumpel zum Geburtstag zwei CDs schenkte: Einmal Metallica – ReLoad, und Iced Earth – Horror Show.  Hier ist es besonders die zweite Scheibe, die mich geprägt hat (wobei Metallica mich genauso bis heute festhält). Dieser doch recht bodenständige Heavy Metal hatte mein Herz unweigerlich erobert. Zu diesem Zeitpunkt begann meine Reise durch die unzähligen Musikstile des Metal – doch zuvor noch mein Lieblingslied der CD, das Iron Maiden-Cover Transylvnia

Weiter gehts mit einem kleinen Abstecher fernab klassischem Rock und Metals. Eine lange Zeit meines Lebens hat mich die Kombination aus modernen Gitarrenakkorden und mittelalterlichen Instrumenten begleitet. Wenn auch heute nicht mehr so stark wie früher, haben doch Bands wie Schandmaul und In Extremo lange Zeit meinen musikalischen Horizont ausgemacht. So bin ich immer noch dankbar ob des Augenblicks, in welchem mir das Album Weckt die Toten! von In Extremo in die Hände viel. Nicht nur das Tor zum Mittelalter- und Folkrock/Metal war hiermit geöffnet, nein auch meine eigene Art Musik zu machen und zu schreiben wurde stark beeinflusst.

So, und wo ist nun der richtige Metal? Muss noch warten, denn zuvor kommt noch die beste  Stoner Rock-Scheibe aller Zeiten. Ich spreche natürlich von Queens of the Stone Age – Songs for the Deaf. Stoner Rock ist etwas, das ich auch heute noch liebe. Ich kann gar nicht beschreiben was diesen Musikstil so ausmacht, doch besonders an lauen Sommerabenden habe ich das stetige Gefühl, zu jeder Zeit dieses Album hören zu müssen. Die Scheibe selbst besteht aber nicht nur aus herausragenden Titeln, sondern ist als Ganzes ein Meisterwerk an sich. So gesehen kann ich Songs for the Deaf immer wieder rauf und runter hören, ohne diesen wüsten(-)Klängen überdrüssig zu werden. Seit ich eine E-Gitarre besitze, probiere ich immer wieder verschiedene Arten des persönlichen Sounds aus, und lande interessanterweise immer wieder bei dem basslastigen Sound des Stoner Rock. Chapeau für dieses unvergesslich gute Album!

Schon sind wir bei Nummer 5. Eigentlich müsste jetzt doch endlich mal Deathmetal kommen. Oder ähnlich harter Stoff. Aber nein – diesmal ist es Human Equation von Ayreon. Als ich vor einiger Zeit mit Recherchen über meine Lieblingsband Opeth beschäftigt war, stieß ich auf das Ein-Mann-Projekt Ayreon, welches sich für die jeweiligen Aufnahmen zu einem Projekt aus einer Vielzahl von äußerst talentierten Musikern formt. Bei besagter CD war auch Mikael Akerfeldt von Opeth mit dabei. Ich hab mir die CD deswegen blindlings gekauft – ein äußerst guter und wichtiger Schritt. Denn dieses Konzeptalbum, welches eine sehr spannende Geschichte erzählt, tut dies in einer so gekonnten und meisterhaft komponierten Art und Weise, wie ich es kaum ein zweites Mal finde. Auch wenn ich Ayreon inzwischen sehr schätze – dieses Album wird wohl unschlagbar bleiben. Es gibt wohl kaum eine zweite Scheibe, die ich mit solch einer Hingabe hören kann. Hier ein Video, in welchem der größte Teil der beteilgiten Musiker in Aktion zu erblicken ist:

So, nun sind wir am Ende meiner musikalischen Reise angelangt. Wo sind jetzt aber oben erwähnte Opeth? Wo ist Irish Folk? Wo sind die anderen Mittelalter-Gruppen, und wo sind denn nur meine geliebten Deathmetal-Bands? Ich könnte diese Liste der für mich wichtigen Alben endlos fortsetzen. Dennoch habe ich mir die Auswahl dieser Fünf genau überlegt. Auch wenn viele Alben mein Leben wirklich stark beeinflusst haben: Diese 5 Meisterwerke haben es wohl am meisten.

Achja: Wenn es Euch dünkt eure wichtigsten Alben zusammenzustellen: Schreibt mir doch einen Kommentar, oder noch besser: einen eigenen Blogeintrag 🙂

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4 Gedanken zu “5 Albums that changed my life

    1. Kuhl dass du die Idee aufgegriffen hast! 🙂

      Ja, ich war auch sehr überrascht die CD da zu finden, immerhin wars sehr offensichtlich was das für ne Band ist. Aber die Damen vom Frauenbund hatten sich das wohl nicht so genau angeguckt^^

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