Rezension #4: „Edgar Allan Poe: Geschichten des Grauens -Teil 1“

Nachdem ich in diesem Artikel eine kleine Umfrage veranstaltet habe, welche Rezensionen in Zukunft erscheinen sollen, ergab sich 1) dass grundsätzlich Bewertungen dieser Art erwünsch sind (freut mich!) und 2) dass ein Interesse für Bücher besteht. Dies will ich mit folgender Rezension zu einem meiner Lieblingsbücher fortführen.

Zuerst einmal der Klapptext:

Das Grauen, der Alptraum, die messerscharfe Analyse des Verbrechens, das Leben voll magischer Rätsel: das sind die faszinierenden Bestandteile der Geschichten von E. A. Poe. Seine makabren Stories sind unübertroffene Meisterleistungen – kongenial illustriert von Alfred Kubin.

Das sagt schon einiges über den Inhalt aus. Die aus drei Teilen bestehende Buchreihe sammelt die Geschichten Poes zusammen. Mein Lieblingsautor schreibt also nicht nur hervorragende Gedichte (man denke nur an „Der Rabe“), sondern schafft es auch, mit seinen schauerhaften Erzählungen die Leser wahrlich in Angst zu versetzen. Eigentlich möchte man meinen, dass dies heute nur noch Filme oder allenfalls Hörspiele schaffen (es gibt übrigens auch eine exzellente Hörspielreihe zu Edgar Allan Poe!), doch diese grausigen Geschichten bauen eine unheimliche Atmosphäre auf, lassen den Leser eintauchen in die Angstzustände der Protagonisten und türmen sich oft in einem wunderbar überraschendem Schlussknall. Im Folgenden möchte ich einzelne Geschichten, welche mich persönlich besonders ansprechen, aufführen:

  • Die Maske des Roten Todes
  • Der Untergang des Hauses Usher
  • Der Fall Valdemar
  • Die längliche Kiste
  • Die Scheintoten
  • Schweigen
  • Berenice
  • König Pest

Die Titel dieser Geschichten lassen erahnen, dass viele Inhalte sich dem Tod und  (alp)traumhaften Szenerien zuwenden. Insbesondere „Der Untergang des Hauses Usher“,  „Die Scheintoten“ und „Berenice“ befassen sich mit der schauerhaften Vorstellung eines lebendigen Begräbnisses.

Nun, warum sollte man so etwas lesen? Was fasziniert an Geschichten, die offensichtlich Ekel, Angst und Tod beeinhalten? Ich glaube die Furcht vor vielen Dingen reizt uns Menschen. Wir lieben es, uns zu ängstigen, unsere Ängste in anderen wieder zu erkennen. Angst ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Daseins. Ohne Angst wäre vieles nicht möglich. Ohne Angst könnten wir oft nicht ihre Gegensätze – Sicherheit, Geborgenheit und Wohlgefühl verspüren.

Den Liebhabern von Horrorstories ist mit den Werken von Edgar A. Poe eine eindeutige Empfehlung auszusprechen!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s