Sticheleien, Bettwäsche und Leichen im Keller

Lange hats gedauert. Meine aus Langeweile resultierenden Blog-Bombardements fanden ein apruptes Ende und hatten sogleich eine kleine Pause zur Folge.

Zugegeben – es gab eigentlich auch gar nix zu berichten (außer vielleicht meine Entscheidung bzgl. des Jobs). Aber irgendwann muss jede Funkstille überwunden werden, und so möchte ich euch mal wieder mein Alltagsleben näher bringen.

Dieses Wochenende war sehr heiß. Mit circa 30° sind die Tage dahingeplätschert. Da es untertags einfach zu krass draußen war, haben wir am Freitag beschlossen, lieber erst abends schwimmen zu gehen. Natürlich war uns klar, dass es ausgesprochen dämlich ist, in der Abenddämmerung an einen Weiher zu gehen. Gemacht haben wirs trotzdem. Sogar zwei Mal. Auch wenn mein Körper jetzt mit etwa 2 Trillionen juckenden Stichen übersäht ist – es macht einfach extrem Laune zu schwimmen, auch unter solchen Bedingungen. Das sagenumwobene Luber-Monster konnten wir zwar aufgrund der stetig andauernden Angriffe nicht ausfindig machen, doch aufgeben möchte ich mein Vorhaben, die zahlreichen Köpfe des Monsters als Beute mit nach Haus zu nehmen, nicht. Vielleicht wirds noch was diesen Sommer.

Diese blaublütige Schönheit würde ich als meine Lieblingsbettwäsche bezeichnen. Ein aus Kindheitstagen stammendes Relikt – lange Zeit verschollen, beinahe schon vergessen, ist nun endlich wieder aufgetaucht. Dieses edle Stück Stoff hat beträchtlich viele Jahre auf dem Buckel, wurde nämlich von meiner Urgroßmutter genäht. Ich mochte die Bettwäsche früher schon sehr – und jetzt umso mehr. Es ist toll, wenn solche Dinge wieder auftauchen. 🙂
Es kann unter Umständen aber auch gut sein, wenn man Dinge verliert. Das müssen nichtmal Dinge sein, die man ohnehin loswerden will. Kürzlich hab ich beim Staubsaugen versehentlich eine Socke in die ewigen Jagdgründe entsendet. Hab mich sehr geärgert, weil sowas ja auch unausweichlich war, bei meiner Socken-Aufbewahrungsmethode. Meine Rettungsversuche scheiterten, und ich war kurz davor zu verzweifeln, als mir eine wunderbare Tatsache aufging. Ich besitze von dem selben Paar (Simpsonssocken) noch ein weiteres, das ebenfalls nur noch aus einer Socke besteht. Diese Socke liegt seit Monaten auf einem Sessel rum. Nun – jetzt hat sie wieder einen Partner. Das war doch kein Zufall, oder?

Zu guter Letzt sei noch eines erwähnt: Vor allem Leute mit dem Sternzeichen Zwillinge haben oft  ganz untypische Wesenszüge. Ich hab besonders viele, wie mir in letzter Zeit aufgefallen ist. Es ist absolut nicht leicht, seine Leichen im Keller verborgen zu halten. Ihr wärt überrascht was ich so alles in den tiefsten Gewölben rumliegen hab. Ich bin ja selber überrascht.

Für alle, die gern die eine oder andere Leiche loswerden wollen, ein kleiner Tipp: Unter unserer gerade entstehenden Terrasse ist noch jede Menge Platz..

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