Jim Knopf und die Männlichkeit

Liebe Leute,

gestern habe ich im Facebook angekündigt, den Versuch zu starten, einen Knopf wieder an meine Jacke zu bringen. Ich habe nur sehr selten eine Nadel in der Hand, weswegen solche Aktionen fast nie ohne Komplikationen ablaufen. Obwohl der Faden nicht kooperieren wollte, und die Nadel nicht meinen Anweisungen folgte, siegte beim Knopf nach gefühlten 3 Stunden und vielen Stichen (in meine Finger) endlich die Vernunft, und er sah ein, dass er an der Jacke besser aufgehoben ist. Hier das Ergebnis:

Beim nähen kam mir ein interessanter Gedanke, der mit 100prozentiger Wahrscheinlichkeit mit dem Buch zusammenhängt, welches ich heute gelesen habe.

Obwohl ich mich dabei sehr schwer getan habe, hab ichs doch geschafft, diesen Knopf anzunähen. Ich bin so frei zu behaupten, dass so etwas nicht alle Männer können. Die Frage, die sich mir auftut lautet: Muss ein Mann das können? Sollte er? Oder lieber nicht?

Dass sich das Bild der Männer in den letzten 100 Jahren sehr verändert hat, brauch ich ja wohl nicht zu erwähnen. Ob das positiv oder eher negativ ist, will ich auch nicht diskutieren. Vielmehr die Frage, was ist heute eigentlich gefragt?

Deshalb hier ein Appell an die Frauen (hab ich überhaupt männliche Leser??): Was muss der Mann des 21. Jahrhunderts können/sein/wissen/tun/… ?

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5 Gedanken zu “Jim Knopf und die Männlichkeit

  1. *stimme verstellt*
    guten tag herr flouzbert, es spricht ein mann. *hust*
    und zwar frägt er dich, warum du bitte sowas liest????????????? du brauchst eine anleitung??? o.O
    is doch heutzutage sch***egal. typisch männlich oder nicht… pah! es gibt auch frauen die keine knöpfe annähen können. man sollte stets versuchen sich in allem „weiterzubilden“. das ist klar. aber das hat doch nichts mit dem geschlecht zu tun. … … …
    zu der sache fällt mir nur ein wort ein: GNARRRRF!!!
    *ab*

    1. Lieber Herr Thöros,

      erstmal zur Frage, warum ich das lese: Nein, ich brauche kein Anleitung. Ich weiß schon dass ich extrem (andersartig) männlich bin. Der Titel „Anleitung zum Männlich-Sein“ klingt auch etwas übertrieben. Die Autoren suchen nur ein paar Gründe das heutige Männerbild zu durchleuchten und… aber darum gehts hier grad gar nicht.

      Versteht mich bitte nicht falsch: Ich hab diesen Blog nicht geschrieben um meine Männlichkeit hervorzuheben, oder um mich auszuweinen, oder um andere schwachsinnige Aktionen zu untermauern. Hab mir beim nähen nur überlegt, ob es immer noch geschlechterspezifische Eigenschaften oder Eigenarten gibt.

      Aber ob das wirklich so wurscht ist, da bin ich mir nicht sicher. Frauen und Männer sind in fast allem gegensätzlich. Und das ist doch prinzipiell eine gute Sache, oder?

  2. Ein Mann muss genau das können, was er schon kann bevor er DIE richtige trifft. Die, die mag ihn ja, weil er so ist wie er ist.
    Da ist es egal, ob er ein Macho ist und nichts selber kann im Haushalt oder ob er ein Alleskönner im Haushalt oder absolut handwerklich begabt ist.
    Jede Frau sucht sich schon das Ihre;-)

    1. Warum immer alle gleich von der Richtigen reden 😉 Es geht mir hier nicht um Beziehungen, sondern um Geschlechterrollen. Gibts die überhaupt noch? Sollte es die noch geben?

      1. Weil ich eine kleine Feministin bin, würde ich sagen jeder soll das machen was er kann und worin er eine Begabung hat egal ob das typisch männlich oder typisch weiblich ist. Aber die Natur lässt sich ned überlisten und es wird immer typisch Frau und typisch Mann(allein die Denkmuster unterscheiden ungemein) geben und wenns ned so wäre wärs ja cuh langweilig. Über was würde man sonst mit seinen Geschlechtergenossen lästern:-D

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