Wie das Leben so spielt

Sehr verehrte Leserinnen und Leser,

ich habe gestern Nacht einen sehr überstürzt formulierten, und wenig durchdachten Eintrag gepostet. Meine Stimmung war zum Zeitpunkt des Verfassens sehr wechselhaft, was sich auch im Eintrag selbst bemerkbar machte. Kurz nach der Publikation habe ich mich mit dem Thema intensiver auseinander gesetzt (was sonst eigtl. meine Art ist, bevor ich etwas poste), und noch einige Stunden später entschieden, den Post lieber wieder zu löschen.

Ich möchte mich bei allen Leserinnen und Lesern entschuldigen, welche mein dämliches Geschwätz über sich ergehen lassen mussten, und hoffe in Zukunft qualifiziertere Beiträge liefern zu können.

Genau das habe ich jetzt auch vor:

Vor allem in meinem Beruf hänge ich ständig in Diskussionen um die heutige Jugend, und v.a. der Zukunft unserer Schüler. Immer wieder wird darauf gepocht, Menschen nicht zu früh in Rollen hineinzudrängen (Versetzung). Diese Meinung teile ich grundsätzlich. Dabei taucht bei mir allerdings die Frage auf, wann ein Mensch überhaupt in der Lage ist, sein Leben zu „planen“, also selbst zu wissen, welcher Beruf der richtige ist, welche Lebenseinstellung mich begleiten soll, etc.

Die vielseitigen Möglichkeiten und der wenig rosige Arbeitsmarkt lassen ja recht deutlich erkennen, dass die Wahrscheinlichkeit, das ganze Leben lang nur einen Beruf auszuführen, inzwischen recht gering sind. Wer kann also heute wissen, was in 20 Jahren sein wird?

Ich bilde mir ein, dass solche unberechenbaren Lebensvorstellungen ein recht neues Phänomen sind. Auch wenn sich nicht sagen lässt, wie sich das Leben verändern wird, haben wir doch alle recht konkrete Vorstellungen, wie unser Dasein auf Erden verlaufen soll. Meine Frage an euch:

Wie soll euer Leben in 15-25 Jahren aussehen? Postet bitte!

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Ein Gedanke zu “Wie das Leben so spielt

  1. Keine Ahnung, wie mein Leben in 15 Jahren aussieht, keine Ahnung, ob ich denselben Job habe.

    Aber schön wäre in Holzhaus mit unbehandeltem Holzboden und Naturmaterialien gestaltet in einem idyllischen Fleckchen Natur, am besten mit einem See, Weiher in der Nähe, wenig Häuser drumrum, wo oft ein paar enge Freunde zu Besuch kommen, mit denen man auf der gleichen Wellenlänge schwebt, mit denen man seine Interessen teilt und ausübt, ab und zu ein Gläschen Wein im Garten trinkt, philosophiert, lacht oder einfach die Natur oder was auch immer beobachtet. Hin und wieder geht man miteinander tanzen oder auf Konzerte… Menschen mit denen viel zu reden hat, aber nicht immer reden muss und sich trotzdem wohl fühlt. Natürlich eine glückliche Familie, wo jeder auch seinen eigenen Bereich/Hobbys hat und man sich trotzdem vertraut und ungefähr zwei komma drei Kinder. Und hoffentlich immer wieder neue Entdeckungen, Herausforderungen und Tätigkeiten, die mich positiv ausfüllen – wobei immer etwas dabei sein sollte, wo man wirksam die Welt verbessern kann…und eine eigene Band, mit der man von Anfang an zusammengewachsen ist und sich regelmäßig zum Musik machen trifft viel Abwechslung…………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………..

    Sind das zu hohe Ansprüche?

    Alles andere kann ich noch nicht einschätzen und will ich auch gar nicht, denn es wird sich wahrscheinlich noch einiges verändern und das Passende muss man wahrscheinlich immer wieder neu finden…

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